Corporate Identity – Schlosstheater Moers
Mit dem Intendanten-Duo Jakob Arnold und Daniel Kunze beginnt eine neue Theaterära am Schlosstheater Moers! Unter dem Leitmotiv „radikale Zeitgenossenschaft“ greifen die Produktionen der Spielzeit 2025/26 Themen auf, die unsere Gegenwart prägen.
Brandneu ist auch die visuelle Identität, deren Fundament wir in agilen Strategie-Prozessen gemeinsam erarbeitet haben.
Die Gestaltung der neuen Markenelemente des Stadttheaters mit Geschichte baut auf dem auf, was schon war, und spannt den Bogen in die Gegenwart.
S.T.M. – kurz, nonchalant, nicht ortsgebunden, aber gemeinsam. Ein Schlosstheater am Park und ein vielseitiger Treffpunkt für Stadtgesellschaft und Region.
Ein Kerngedanke, der sich durch die gesamte Gestaltung zieht, ist, die Verbindung vom Schlosstheater Moers und dem Jungen S.T.M auch nach außen deutlich sichtbar zu machen. Das durch das Junge S.T.M im Stadtgespräch bereits etablierte Kürzel S.T.M. wird zur Haupt-Wortmarke.
Die Wortmarke S.T.M. besteht aus der Serifenschrift Face der Schweizer Typefoundry Extraset. Das Logo des Jungen S.T.M. wird durch die ABC Diatype Rounded von Dinamo Typefaces erweitert. Als dritte Hausschrift gesellt sich auch die ABC Diatype in ihrem nicht abgerundeten Gewand dazu.
Unser grafisches System ist von der Architektur des Moerser Schlosses, mit Bauphasen aus dem Hochmittelalter, der Gotik und des Barock, inspiriert. Mit dem Faible für den Historismus und der Idee von „Bühne“ ist ein auf drei Embleme reduzierter Baukasten aus Grafik, Bild, Farbe und Schrift entstanden, der konsequent über alle digitalen und analogen Medien hinweg Wiedererkennbarkeit schafft und das Kastell auch im urbanen Raum positioniert.
Ähnlich der illustrativen Zeichnungen des Historismus setzen sich die von uns KI-generierten Spielzeitmotive über Physik und Linearität hinweg. Die Bildsprache ist direkt, assoziativ und stetig erweiterbar. Remix Culture – damals wie heute. Welche Bilder entstehen im Theater?
Auch die Ensemble-Portraits sind individuelle Momentaufnahmen, eingefangen von Waldemar Salesski.
Das S.T.M. und das Junge S.T.M. sind ab dieser Spielzeit auf einer gemeinsamen Website verortet. Beide Theater-Sparten stellen ihre Themen und Menschen in den Vordergrund. Zum Mitmachen und -Erleben ist herzlich eingeladen; Inhalte sind einfach zugänglich aufbereitet. Die Spielzeit des S.T.M. ist klar strukturiert: Reihen & Extras, Daten & Tickets sind schnell auffindbar. Das Junge S.T.M. bekommt mehr Raum, um Einblicke in seine theaterpädagogische Arbeit zu geben.
Zum Auftakt der Spielzeit waren wir auch für die Konzeption und Ausführung der Ensemblevorstellung auf den S.T.M.-Social-Media-Kanälen zuständig. Wer ist neu mit dabei? Wen kennt ihr schon? Was macht das Ensemble aus? In Posts, Reels und Stories stellen sie die Darsteller:innen vor und erzählen von ihrem Engagement in Moers.
Unsere emblematischen Premieren-Plakate schaffen Sichtbarkeit um und am Schloss und transportieren die Spielzeit 2025/26 in den Stadtraum. Ein neues S.T.M.-Leuchtschild markiert den Eingang in den Gewölbebau.
Zur Ausstattung des S.T.M. gehören auch die von uns gestalteten Spielzeithefte und die vierteljährlich erscheinenden Leporellos, Kommunikationsvorlagen, Hard-Tickets, Merchandise und Fahnen. Wir freuen uns außerdem, Sparring-Partner für Interior-Design gewesen zu sein, und sind gespannt darauf, auch über die kommenden Jahre hinweg genauso weiterzumachen – als Partner für Strategie, Gestaltung, Fragen und Lösungen.
No Moersy!
Photos: Studio Salesski